Foundation for Inner Peace: "Ein Kurs in Wundern"
Das Buch zu einem spirituellen Pfad, der für sich beansprucht, zwar nicht der einzige, jedoch der kürzeste zu sein. Es ist sicherlich kein Buch, welches man "eben mal liest", das ist praktisch nicht möglich. Geschrieben in den 70er Jahren, aus der Feder von Helen Shucman, einer amerikanischen Psychologin, der dieses umfangreiche Werk von einer inneren Stimme eingegeben worden sei.
Der Inhalt erscheint kongruent ohne logische Inkonsistenzen. Die Diktion ist (woh für die meisten) sperrig und erscheint stark an das Biblische angelehnt zu sein Dies möglicherweise, um den Inhalt vor biblischem Hintergrund zu kontrastieren, denn er hat tatsächlich nichts zu tun mit christlicher Religiösität bzw. mit "Glauben", was auch seitens jesuitischer Theologen bestätigt werden konnte, die als wahre Kenner ihres Faches gelten.
Es kann durchaus Sinn machen, sich dem Thema über Sekundärliteratur zu nähern, wie z.B. Büchern von Ken Wapnick, Gary Renard o.a., um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, worauf man sich da einlassen will, oder auch nicht.
Eine der Kernbotschaften: "Reiner Geist bin ich. Ein heiliger Sohn Gottes. Frei von allen Grenzen. Sicher, geheilt und ganz. Frei, zu vergeben, und frei, die Welt zu erlösen:" oder auch "Gott hat seine Vaterschaft mit dir geteilt"(Gender-Unterschiede werden hier übrigens als rein illusionär betrachtet).


